Dr. Martin Scharf - Facharzt für innere Medizin, Gastroenterologie und Hepatologie

Gastroskopie (Magenspiegelung)





Wann ist eine Gastroskopie notwendig ?
Eine Gastroskopie sollte bei Sodbrennen, Schluckbeschwerden, unklaren Oberbauchbeschwerden, Blutarmut und Eisenmangel sowie bei Verdacht auf Magen- und Zwölffingerdarmgeschwür bzw. Karzinom des Magens durchgeführt werden.
Was passiert bei der Gastroskopie?
Während der Untersuchung wird die Schleimhaut von Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm mittels Gastroskop genau begutachtet. Bei Verdacht auf entzündliche oder tumoröse Veränderungen können schmerzlos Gewebsproben entnommen werden. Weiters kann der Arzt Blutungen stillen und Polypen (Schleimhautgewächse) abtragen.




Ist die Gastroskopie schmerzhaft?
Wir bieten  in unserer Ordination die sanfte Gastroskopie (sanfte Magenspiegelung) an. Der Patient erhält vor der Untersuchung eine starke Beruhigungsspritze, wodurch die meisten Patienten ihre Untersuchung „verschlafen“. Atmung und Kreislauf werden während der Untersuchung mittels Pulsoximeter überwacht.

Wie erfolgt die Vorbereitung zur Magenspiegelung?
Am Morgen des Untersuchungstages dürfen Sie noch Frühstücken, dann ist keine Nahrungsaufnahme mehr erlaubt. Trinken dürfen Sie bis Mittag; die Gastroskopie findet nachmittags statt.
Anschließend an die Untersuchung sollten Sie sich 60-90 Minuten Zeit zum „Ausschlafen“ in unserer Ordination nehmen, Sie dürfen am Untersuchungstag kein Fahrzeug lenken.