Dr. Martin Scharf - Facharzt für innere Medizin, Gastroenterologie und Hepatologie

Eisenmangelanämie



Anämie ist eine Verminderung der roten Blutkörperchen und/oder des roten Blutfarbstoffes (Hämoglobin). Häufigste Ursache einer Anämie ist Eisenmangel.

Beschwerden bei Eisenmangelanämie
Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Leistungsabfall sind häufige Beschwerden; bei rasch auftretender Blutarmut kann Atemnot und rascher Puls auftreten. Schwarzer Stuhl (Melaena) deutet auf eine Blutung aus dem oberen Magen-Darmbereich hin.

Ursachen einer Eisenmangelanämie
Mögliche Ursachen einer Eisenmangelanämie sind verminderte Zufuhr mit der Nahrung, Aufnahmestörungen im Dünndarm, Eisenverlust (Blutungen) und vermehrter Eisenbedarf  (z.B. Schwangerschaft).

Abklärung einer Eisenmangelanämie
Bei Vorliegen einer Eisenmangelanämie sollte eine mögliche Blutungsquelle im Magen-Darmtrakt mit Magenspiegelung (Gastroskopie) und Darmspiegelung (Koloskopie), bei Bedarf auch Dünndarmdiagnostik, ausgeschlossen werden. Eisenaufnahmestörungen können mittels Resorptionstesten nachgewiesen werden. Bei Frauen ist eine gynäkologische Begutachtung erforderlich.

Die Ursache jeder Eisenmangelanämie sollte beim Facharzt abgeklärt werden.